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Hier erscheinen die neusten Berichte von den Lilien und den Waggelhelzern.
Hier der erste Bericht von den Lilien in Weiden 1:1
Punktgewinn in Weiden
21. August 2010
Am Ende des Tages war Kosta Runjaic dann doch nicht ganz unzufrieden. “Wir haben uns zwar wieder einmal nicht belohnt, denn gerade in der ersten Halbzeit hatten wir sechs bis sieben klare Torchancen, aber letztlich haben wir mit dem Punktgewinn ja dann doch unser Minimalziel erreicht”, so der Coach des SV Darmstadt 98 nach dem 1:1-Unentschieden seiner Mannschaft im gestrigen Spiel der Fußball-Regionalliga Süd bei der SpVgg. Weiden.
Und mit dieser Einschätzung lag der Fußballlehrer völlig richtig. Denn die Südhessen diktierten vor allem im ersten Durchgang das Spielgeschehen fast nach Belieben und gingen schon in der zehnten Spielminute folgerichtig durch Uwe Hesse verdient in Führung. Auch nach diesem Treffer blieben die Lilien spielbestimmend und hatten durch Oliver Heil und Boris Kolb die größten Torchancen, um die Führung weiter auszubauen. Doch beide scheiterten am Weidener Keeper Tobias Linse. Von den Gastgebern war in der Offensive weit und breit gar nichts zu sehen. Bis Schiedsrichter Martin Bärmann die Weidener mit einer zweifelhaften Elfmeterentscheidung gegen die Lilien zurück ins Spiel holte. Cem Islamoglu soll im eigenen Strafraum gefoult haben. Den fälligen Strafstoß verwandelte der ehemalige Darmstädter Sebastian Szikal sicher zum Ausgleich (31.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Gastgeber dann deutlich verbessert und die Lilien verloren, vor allem nach der gelb-roten Karte für den Torschützen Hesse (67.), immer mehr die Bindung zum Spiel. Am Ende konnten sich die Südhessen bei Torwart Joel Samaké bedanken, dass sie zumindest einen Punkt mit nach Darmstadt nehmen durften. Denn der Keeper vereitelte mit einem starken Reflex gegen den Ex-Darmstäder Nico Beigang die größte Chance der Weidener zum Siegtreffer (61.). Ein Sieg der Gastgeber, gegen insgesamt sehr engagiert auftretende Darmstädter, wäre an diesem Tag aber auch des Guten ein wenig zu viel gewesen.